Forschung

Kartierung von Gebieten

Schwerpunktmäßig wurden in den Jahren 2004 und 2005 an allen Amphibienwanderstrecken relevante Aspekte des Umlandes erhoben. Die Daten zu Laichgewässer, Biotoptypen, Strukturierung, Nutzung und Gefährdung des Umlandes wurden einerseits in die Prioritätenreihung der Amphibienwanderstrecken Kärntens miteinbezogen, andererseits können sie als Grundlage für lebensraumverbessernde Maßnahmen herangezogen werden.

Die interne Datenbank aller Amphibienwanderstrecken umfasst Daten zur Lage (Gemeinde, ÖK-Nummer, Höhe, Koordinaten, betroffener Straßenabschnitt, etc.), zu angewandten Schutzmaßnahmen, Artenvorkommen, Zählergebnisse und Priorität. Die Amphibienwanderstrecken wurden verortet und digitalisiert und können auf der KAGIS-Homepage (Hinweis: dieser link steht aufgrund der Überarbeitung der KAGIS-Seite derzeit nicht zur Verfügung) vor verschiedenen Kartengrundlagen angezeigt werden.

Zudem werden nahezu jedes Jahr Kartierungen der Herpetofauna in ausgewählten Gebieten Kärntens durchgeführt (zumeist im Rahmen von Ferialpraktika), um das Wissen über die Verbreitungsgebiete der heimischen Amphibien und Reptilien zu erweitern.

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Wasseranalysen

In den Jahren 1995 bis 2008 wurden in Zusammenarbeit mit der Abteilung 15 Umweltschutz des Amtes der Kärntner Landesregierung an ausgewählten Amphibienwanderstrecken Wasserproben untersucht. 10 Gewässer wurden zwei Mal im Jahr - einmal während der Laichzeit im Frühjahr und einmal während der Jungtierabwanderung im Sommer - beprobt. Von den Wasserproben aus den Gewässern wurden Nährstoffgehalte sowie Schwermetalle ermittelt.

Bei den Wasserproben zeigte sich auf Grund der unterschiedlichen geographischen Lage der Gewässer auch eine unterschiedliche Zusammensetzung der geologisch bedingten chemisch-physikalischen Parameter.

GEO-Tag

In mehreren Jahren wurde im Rahmen des GEO-Tages der Artenvielfalt in den ausgewählten Gebieten die Herpetofauna (=Amphibien und Reptilien) erfasst. Innerhalb von 24 Stunden wird bei dieser Aktion von einer Vielzahl an Wissenschaftlern und Hobbyforschern das Arteninventar der Pflanzen und Tiere eines abgegrenzten Areals untersucht.

2002 fand der GEO-Tag in Kärnten am 7. und 8. Juni in den St. Pauler Bergen statt,

2003 am 13. und 14. Juni am Danielsberg in der Gemeinde Reißeck im Mölltal,

2004 wurde am 11. und 12. Juni der Griffner Schlossberg und Griffner See untersucht,

2005 stand am 10. und 11. Juni das Areal um das Stift Viktring in Klagenfurt im Mittelpunkt des GEO-Tages der Artenvielfalt.

2007 wurde der 9. GEO-Tag der Artenvielfalt am 8. und 9. Juni 2007 im Bereich des Landschaftsschutzgebietes Leonstain, Gemeinde Pörtschach am Wörthersee, durchgeführt.

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