Grasfrosch (Rana temporaria)
Aussehen
Der Grasfrosch ist unser größter heimischer Braunfrosch mit einem breiten Kopf und einer kurzen, stumpfen Schnauze. Die Oberseite ist meist kontrastreich und variabel gefärbt. Die Unterseite ist weißlich, beim Männchen oft grau, beim Weibchen meistens gelblich-rötlich-bräunlich gefleckt. Das Trommelfell erreicht ca. drei Viertel des Augendurchmessers.
Körperlänge
7 - 9 cm.
Besonderheiten
Die Männchen besitzen zur Fortpflanzungszeit dunkelbraun bis schwarz pigmentierte Daumenschwielen. Weibchen haben zur Paarungszeit weißliche Pickel ("Laichausschlag") an den Körperflanken und auf den Hinterbeinen.
Lebensraum
Der Grasfrosch besiedelt in Europa fast alle klimatische Bereiche und Höhenlagen. Seine Vertikalverbreitung erstreckt sich von Meeresniveau bis ins Hochgebirge (knapp 3000m) Bevorzugte Lebensräume sind: Niedermoorwiesen, Bruch- und Auwälder, Kulturlandschaften, Gärten, Parks.
Laichgewässer
Niedermoorgewässer, Verlandungszonen, Teiche, Gräben, Pfützen.
Paarungszeit
Mitte Februar bis Mitte April. Die Männchen besitzen zur Fortpflanzungszeit dunkelbraun bis schwarz pigmentierte Daumenschwielen.
Entwicklung
Der Laich wird als einzelner Ballen bevorzugt zwischen Wasserpflanzen abgesetzt und enthält bis zu 4000 Eier. Innerhalb von 2 Wochen schlüpfen die Kaulquappen und entwickeln sich bis Mitte/Ende Juli zu fertigen Jungfröschen.
Jahres- und Tagesaktivität
Die Winterruhe dauert meist von Oktober bis Februar. Die Überwinterung kann sowohl unter Wasser als auch an Land stattfinden.





