Europäischer Laubfrosch (Hyla arborea)

Aussehen
Der Laubfrosch ist der kleinste unserer heimischen Froschlurche. Seine Hautoberfläche ist glänzend glatt. Oberseitig ist er meist einfärbig grün gefärbt. Seine Färbung kann jedoch nach Temperatur oder Stimmung zwischen gelb, grün, bläulich, grau bis dunkelbraun variieren.
Vom Nasenloch zieht beiderseits über das Trommelfell ein dunkler Flankenstreif bis in die Hüftregion. Bauchseitig sind Laubfrösche weißlich-grau bis weiß. Männchen erkennt man an ihrer gelblich-braunen Kehle.
An Finger- und Zehenspitzen besitzt der Laubfrosch Haftscheiben.

Körperlänge
3 - 4 cm.

Besonderheiten
Mit Hilfe der feuchten Haftscheiben und der "klebrig-feuchten" Bauchhaut können sie besonders gut klettern.
Die Paarungsrufe der Männchen sind sehr laut und können mehrere hundert Meter weit gehört werden.
Kaulquappen und Jungfrösche sind meist goldgelb gefärbt. Daher rührt auch der "Froschkönig".

Lebensraum
Ufergehölz, Gebüsch, Baumgruppen, Waldränder, Feldschutzhecken, Wiesen, Weiden, Gärten.

Laichgewässer
Das Laichgewässer soll der vollen Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein und eine vielfältige Unterwasservegetation aufweisen.

Paarungszeit
Anfang April bis Juli.

Entwicklung
Der Laich wird in Form kleiner Klümpchen (3 – 50 Eier) abgelegt. Pro Saison werden 200 bis 1400 Eier abgelegt, aus denen innerhalb von wenigen Tagen die Kaulquappen schlüpfen. Nach 2 bis 3 Monaten sind die Jungfrösche fertig entwickelt und verlassen den Teich.

Jahres- und Tagesaktivität
Die Winterruhe dauert von Oktober bis Ende März und wird in frostfreien Quartieren an Land abgehalten. Die Tiere sind meist dämmerungs- und nachtaktiv.

Bild

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