Springfrosch (Rana dalmatina)

Aussehen
Der Springfrosch ist ein mittelgroßer, schlanker Braunfrosch mit spitzer Schnauze und langen Hinterbeinen. Oberseits ist er einheitlich hell- bis rötlich braun gefärbt und selten dunkel gefleckt, unterseits weißlich und fast gänzlich ohne Fleckung. Die Daumenschwielen der Männchen sind zur Paarungszeit grau pigmentiert. Die Rückendrüsenleisten liegen im Schulterbereich relativ weit auseinander. Das Trommelfell erreicht beinahe den Augendurchmesser liegt dicht am Augenhinterrand.

Körperlänge
6 - 8 cm.

Besonderheiten
Die Hinterbeine sind beim Springfrosch auffällig lang. Würde er das Bein nach vorne strecken, würde das Fersengelenk bis über die Schnauzenspitze reichen. Den langen Beinen verdankt der Springfrosch eine besondere Sprungkraft, die kleinen Frösche springen bis zu 2 m weit, und seinen deutschen Namen..

Lebensraum
Lichte und auch relativ trockene Laubwälder, Mischwälder, Waldränder, Flussauen.

Laichgewässer
Vorzugsweise mitteltiefe Stillgewässer, wie Moorgewässer, Altwasserarme, Gräben, Teiche, Waldtümpel.

Paarungszeit
Mitte Februar bis Mitte April.

Entwicklung
Die Laichballen mit 500 bis 2.000 Eiern werden in charakteristischer Weise an Halme, Äste oder ähnliche Strukturen in 5 – 40 cm Wassertiefe angeheftet und wirken deshalb wie aufgespießt. Nach etwa 3 Wochen schlüpfen die Kaulquappen. Zwischen Ende Juni und Ende Juli ist die Metamorphose abgeschlossen und die Jungfrösche verlassen das Laichgewässer.

Jahres- und Tagesaktivität
Springfrösche sind vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv. Zur Frühjahreswanderung und während der Fortpflanzung zeigen sie jedoch auch tagsüber Aktivität. Sie überwintern in der Zeit von Oktober/November bis Februar zumeist an Land.

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