Teichmolch (Lissotriton vulgaris)
Aussehen
In Landtracht sind die kleinen Molche relativ unauffällig bräunlich gefärbt. Zur Paarungszeit wechseln sie zur Wassertracht. In dieser Phase bilden die Weibchen einen niedrigen Schwanzsaum aus, ihre Färbung ändert sich jedoch kaum. Die Männchen hingegen entwickeln einen sehr hohen, gewellten, an der Schwanzwurzel nicht eingeschnittenen Rücken-Schwanz-Saum, der im Schwanzbereich leuchtend rot-blau gefärbt ist. Beide Geschlechter zeigen eine orange-rötliche Bauchmitte. Bei den Weibchen ist diese weniger intensiv gefärbt. Die schwarzen Flecken an der Bauchseite sind beim Weibchen deutlich kleiner als beim Männchen.
Teichmolche besitzen als charakteristisches Merkmal einen hellen Längsstreifen unter dem Auge.
Körperlänge
6 - 9 cm.
Besonderheiten
Die hellen Kopfseitenstreifen verlaufen parallel zur Körperlängsachse.
Lebensraum
Als sehr anpassungsfähige Art besiedelt der Teichmolch nahezu alle offenen Landschaftstypen. Er ist v.a. in den Randbereichen von Weihern, Teichen, Seen und Mooren anzutreffen.
Laichgewässer
Kleine, vegetationsreiche, besonnte Gewässer, Weiher, Teiche.
Paarungszeit
Mitte Februar bis Anfang Juli.
Entwicklung
Pro Saison legt das Weibchen etwa 200 Eier einzeln ab. Diese werden zu ihrem Schutz in Wasserpflanzenblättchen eingefaltet. Ungefähr 2 Wochen nach der Eiablage können freischwimmende Larven beobachtet werden. Diese entwickeln sich im Verlauf von etwa 8 Wochen zu fertigen kleinen Molchen, die das Wasser verlassen.
Jahres- und Tagesaktivität
Die Winterstarre dauert von Oktober bis Februar. Die Überwinterung findet meist an Land statt.






