Wechselkröte (Bufotes viridis)

Aussehen
Die Oberseite der Wechselkröte ist hellbeige bis weiß mit einem groben, grünen Fleckenmuster. Vor allem bei den Weibchen sind die größeren Warzen der Körperflanken rot gefärbt. Die Bauchseite ist hellgrau bis weiß mit kleinen grünen Flecken, kann aber auch ungefleckt sein.
Ihre Pupille ist waagrecht elliptisch und die Iris zitronengelb bis grünlich. Ihre Ohrendrüsen (Parotiden) sind deutlich zu erkennen und verlaufen parallel zu einander.

Körperlänge
8 - 9 cm.

Besonderheiten
Als ausgesprochene Pionierart benötigt die Wechselkröte vegetationsoffene Lebensräume und seichte, sonnige Wasserstellen. Von der Wechselkröte sind nur noch einzelne kleine Vorkommen in Kärnten bekannt, sie gilt daher gemäß der Roten Liste Kärnten als vom Aussterben bedroht.

Lebensraum
Flussauen (mit natürlicher Hochwasserdynamik), Kies- und Schottergruben, Erdaufschlussflächen aller Art, Trocken- und Halbtrockenrasen, lichte Waldbestände.

Laichgewässer
Flache, sonnige, vegetationsarme Gewässer, die sich rasch erwärmen.

Paarungszeit
Mitte April bis Juni.

Entwicklung
Der Laich wird von der Wechselkröte in Form einer Laichschnur mit mehreren Tausend Eiern abgelegt. In nur 3 bis 6 Tagen schlüpfen die Kaulquappen, die sich innerhalb von 3 bis 4 Monaten, unter günstigen Bedingungen aber auch bereits nach 8 Wochen, zu fertigen Jungkröten entwickeln.

Jahres- und Tagesaktivität
Wechselkröten überwintern in Mitteleuropa von Oktober bis Ende März. Auf der Suche nach geeigneten Lebensräumen nehmen die hauptsächlich dämmerungs- und nachtaktiven Tiere sehr weite Wanderungen auf sich.

Bild

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